Raab 100 Jahre

Bild Raab

Bild Raab

Bild Raab

Bild Raab

Bild Raab

Bild Raab

Bild Raab

Firmengebäude

Firmen LKW

Firmenleitung

Raab Vision 2020

Unternehmen > Geschichte

Auszug aus der Chronik der Baufirma RAAB

Gegründet im März 1898

Johann Raab

Baugeschäft Johann Raab

von Maurermeister Johann Raab in Ebensfeld

Johann Raab 1869-1941 Der Firmengründer, Maurermeister Johann Raab, gründete die Firma im Jahre 1900 in der Prächtinger Straße 1 in Ebensfeld. Die geringe Bautätigkeit im ländlichen Raum in und um Ebensfeld reichte als Existenzgrundlage noch nicht aus und zwang ihn, die Landwirtschaft weiterhin zu betreiben. Der erste Weltkrieg, sowie die darniederliegende Wirtschaft und die Inflation in den Zwanzigerjahren waren schwere Belastungen. Doch sein Fleiß und sein handwerkliches Können verschafften ihm bald einen festen Kundenstamm. Ob seines geradlinigen Wesens und gerechten Charakters war er bei Kundschaft und Mitarbeitern gleichermaßen geachtet. Seine beiden Söhne Pankraz und Nikolaus teilten das gemeinsame Erbe. Der ältere erhielt das Baugeschäft, der jüngere die Landwirtschaft.

von 1924 bis 1938

Pankraz Raab

Johann Raab und Sohn

Leitung: Johann und Pankraz Raab

Pankraz Raab 1903-1945 Als ältester Sohn entschied er sich schon sehr frühzeitig für den Bauberuf. Nach einer gründlichen Lehre bei seinem Vater ging er bereits als 18jähriger auf die Baufachschule nach Nürnberg und absolvierte sie 1923 als Maurermeister. In den folgenden Jahren leitete er das Geschäft zusammen mit seinem Vater. 1936 baute er für sich, seine Frau und seine zwei Söhne das Wohnhaus Prächtinger Straße 3, das gleichzeitig als Büro diente. Auch die Lagerhalle an der Bundesstraße geht auf diese Zeit zurück. Die günstige Entwicklung, die zu einem Personalstand von 30 Bauleuten führte, wurde jäh durch den 2.Weltkrieg unterbrochen. Gleich am ersten Kriegstag wurde der Firmenchef einberufen, ebenso die meisten seiner Mitarbeiter. Die Firma wurde stillgelegt. Pankraz Raab konnte seinen geliebten Bauberuf nie mehr aufnehmen. Er fiel an der Westfront am 2.Februar 1945, also kurz vor Kriegsende.

von 1938 bis 1950

Maria Raab

Pankraz Raab

Bautätigkeit ruhte während des 2. Weltkrieges von Dezember 1940 bis Juli 1945
Leitung bis zum Krieg: Pankraz Raab
Leitung nach dem Krieg: Maria Raab

Maria Raab 1905-1968 Maria Raab war eine geborene Hummel. Die Nachkriegsjahre unseres Unternehmens waren geprägt durch diese bemerkenswerte Frau. Sie brachte nicht nur drei Kinder über die Kriegs- und Nachkriegsjahre hinweg und ließ ihnen eine gute Ausbildung zuteil werden, sondern sie leistete auch Großartiges dadurch, daß sie als Laie den Mut aufbrachte, eine stillgelegte Baufirma wieder zu eröffnen und aufzubauen. Die seinerzeitige Material- und Werkzeugbeschaffung sowie das Finden geeigneter Führungskräfte waren fast unlösbare Probleme. Das knappe Geld nach der Währungsreform brachte weiter Schwierigkeiten. Die aus Krieg und Gefangenschaft heimkehrenden Mitarbeiter unterstützten sie tatkräftig. Der Leistung dieser Frau verdanken wir sehr viel. 1950 heiratete sie nochmals und konnte sich danach teilweise zur Ruhe setzen und die Entwicklung der Firma in den Sechzigerjahren mitverfolgen.

von 1950 bis 1957

Alois Haupt

Baugeschäft RAAB KG

Leitung: Alois Haupt

Alois Haupt 1907-1966 Maurermeister Alois Haupt aus Dörfleins trat 1950 in unser Baugeschäft ein. Er heiratete die verwitwete Maria Raab als ihr zweiter Gatte. Als einheimischer Meister fand er sich sehr leicht und schnell zurecht, war bei unserer Kundschaft und unseren Mitarbeitern anerkannt und beliebt. Viele unserer jetzigen Mitglieder und Poliere sind durch seine gründliche Schule gegangen. Seine Dörfleinser Kundschaft brachte er in seinen neuen Wirkungskreis mit ein, sie blieb ihm treu – viele Häuser entstanden in Dörfleins unter seiner Planung und Leitung. Er erkannte auch die technische Entwicklung, die der Wiederaufbau in den 50er Jahren überall mitsichbrachte, sodaß er die ersten Maschinen anschaffte, ein erster Kran und Lastkraftwagen sollten die Arbeit erleichtern und rationalisieren. Inmitten seines von Erfolg belohnten Schaffens, starb er als 58-Jähriger viel zu früh.

von 1958 bis 1961

Hans Raab

Baugeschäft RAAB KG

Leitung: Alois Haupt, Hans Raab

Über Hans Raab:
Hans Raab wurde 1932 als ältester Sohn von den Eltern zum Erben des Geschäftes bestimmt. Er wurde von vornherein zur Leitung einer Baufirma ausgebildet. Nach seiner Schulzeit begeisterte er sich schnell für den Bauberuf und beendete erfolgreich eine Maurerlehre im elterlichen Geschäft. Die eigentlichen Voraussetzungen für die Geschäftsleitung erwarb er sich im Jahre 1957 auf der Baufachschule in Würzburg, die er mit dem Titel eines Maurermeisters verließ. Danach leitete er fleißig und umsichtig gemeinsam mit seinem Stiefvater das Geschäft, das - bedingt durch die Konjunktur in der Wiederaufbauzeit - kräftig expandierte. Er begleitete die Entwicklung der letzten 35 Jahre mit Augenmaß und Umsicht.

ab 1962

Baptist Raab

Bauunternehmen RAAB OHG
Leitung: Hans Raab, Baptist Raab

Über Baptist Raab:
Baptist Raab wurde im Jahre 1934 geboren. Obwohl zunächst nicht zum Mitinhaber der Firma bestimmt, begann er nach erfolgreichem Abitur an der Oberrealschule in Bamberg mit dem Studium für Bauwesen an der Technischen Universität in München. Bereits als 23-Jähriger legte er ein gutes Examen als Diplomingenieur ab. Zunächst arbeitete er in einem Statikbüro und anschließend zweieinhalb Jahre bei der Staatlichen Bauleitung des Bamberger Hafens. Damit hatte er bereits eine fundierte, praktische Erfahrung erworben, als er sich im Jahre 1962 entschloss, als Teilhaber in das elterliche Baugeschäft einzutreten. Es folgte nun eine kräftige Erweiterung des Personalstandes und des Maschinenparks. Seiner außergewöhnlichen Energie, verbunden mit Durchsetzungsvermögen und Unternehmergeist, ist es zu verdanken, dass die schwierige Phase des Übergangs vom Handwerksbetrieb zum mittelständischen Bauunternehmen so reibungslos glückte.

von 1962 bis 1991

Die ersten 60 Jahre war die Firma nur in unmittelbarer Umgebung von Ebensfeld tätig und fand ihre Beschäftigung im Wohnungsbau und dem landwirtschaftlichen Bauen sowie in Reparaturarbeiten.

Bauunternehmen RAAB OHG
Leitung: Hans Raab, Baptist Raab

Das Unternehmen entwickelt sich vom ländlichen Maurergeschäft zum mittelständischen Bauunternehmen. Die Mitarbeiterzahl wächst von 30 auf 200. Neue Tätigkeitsbereiche wie Industriebau, Kabel - Kanal - Wasserleitung, Kläranlagen, Straßen und Brücken werden aufgenommen.

Der Maschinenpark wird ständig den Anforderungen angepasst. Die Vielzahl der Maschinen erfordert eine eigene Reparaturwerkstatt. Die neuen vielfältigen Aufgaben benötigen ein Bauleiterteam und eine kaufmännische Verwaltung.

von 1991 bis 1996

Firmengruppe
RAAB GmbH
RAAB OHG
RAAB GmbH in Königsee, Thüringen
Leitung: Hans Raab, Baptist Raab, Wolfgang Schubert-Raab, Gisela Raab, Joachim Raab

Die 4. Generation steigt ein und bringt einen weiteren Entwicklungsschub. Neue Abteilungen, wie Brückensanierung und schlüsselfertiges Bauen, kommen dazu. In folge der politischen Wende werden in Thüringen und Sachsen größere Bauaufgaben übernommen und in Königsee eine Niederlassung gegründet

Über Wolfgang Schubert-Raab:

Wolfgang Schubert-Raab (geb. 1958) ist seit 1991 Geschäftsführer der Raab Baugesellschaft mbH & Co KG. Die Leitung der Abteilungen Tief-, Brückenbau und Ingenieurbauwerke ist seine Hauptaufgabe. Er ist BII-Ingenieur und bekannt, innovative Ideen in der Mitarbeiterführung umzusetzen. Besonderes Engagement zeigt er beim Einsatz neuer Bau- u. Energietechniken sowie Baumaschinen. Wolfgang Schubert-Raab ist Obermeister der Bauinnung Lichtenfels, Vorsitzender der oberfränkischen Obermeister, Mitglied im Vorstand des Landesverbandes der bay. Bauinnung, tätig in den Fachgruppen Hochbau, Straßenbau sowie im Ausschuß Technik und Mitglied des Vorstandes in der BG-Bau/Berlin.

Über Gisela Raab:

Gisela Raab (geb. 1965), Geschäftsführerin und Gattin von Wolfgang Schubert-Raab, besitzt in vierter Generation den Familienbetrieb zusammen mit ihrem Cousin Joachim Raab. Gisela Raab leitet die schlüsselfertige Abteilung.
Ihr Hauptaufgabengebiet ist der Hochbau und das ökologische Bauen. In diesem Bereich hat sie bemerkenswerte Pionierarbeit geleistet. Private Bauherrn sowie Bauherrengruppen, Kommunen und auch gewerbliche Unternehmen finden bei ihr einen kompetenten Partner, wenn es um die Entwicklung von ganzheitlich ökologischen Projekten geht. Gisela Raab ist Vorsitzende des Agendaarbeitskreises "Mensch in Freizeit und Beruf" in ihrer Heimatgemeinde Ebensfeld, Gründungsmitglied des Instituts für ganzheitliche Architektur und Lebensraumgestaltung in Beratzshausen sowie Vollversammlungsmitglied der Handwerkskammer für Oberfranken. 
Viele zukunftsweisende Entwicklungen in der Fa. Raab sind ihrem intuitiven Geist entsprungen.

Über Joachim Raab:

Joachim Raab (geb. 1965) ist Geschäftsführer und Mitinhaber der RAAB Baugesellschaft mbH & Co KG. Sein Interesse ist dem Hochbau gewidmet. Hier ist er vorwiegend in der Bauleitung von Hochbauprojekten aktiv. Weiterhin obliegt ihm der Fuhrpark.

ab 1996

Firmengruppe
RAAB GmbH & Co KG
RAAB OHG
RAAB GmbH in Königsee, Thüringen
Leitung: Wolfgang Schubert-Raab, Gisela Raab, Joachim Raab Berater: Hans und Baptist Raab

Die 4. Generation übernimmt die Leitung der Firma und wird dabei noch von Hans und Baptist Raab unterstützt.

Eine weitere Abteilung befasst sich mit der Planung und Verwirklichung von Wohngebieten mit ökologischer Ausrichtung. Ein Mitarbeiterstab von ca. 200 Leuten erzielt einen Jahresumsatz von 25 Millionen Euro. Auf die Förderung des Nachwuchses wurde schon immer großen Wert gelegt. Die meisten Führungskräfte erhielten ihre Ausbildung in der eigenen Firma.

Presseartikel vom 1998

to top